Donnerstag, 23. Juni 2016

Vegan in Fuerteventura: Corralejo, im Norden



Unser erster veganer Urlaub führte uns nach Corralejo, das im Norden von Fuerteventura liegt.
Da das Internet auch für uns sehr hilfreich war, möchte ich unsere Erfahrungen nun für euch zusammenfassen. Ich schreibe alles so genau wie möglich auf, damit ihr euch auch schon Gedanken darüber machen könnt, wie viel ihr ungefähr auszugeben gedenkt, da wir doch mehr ausgegeben haben, als erwartet. 
Ich habe die - unserer Meinung nach - empfehlenswertesten Lokale weiter oben angeführt, wohingegen die zuletzt angeführten nicht unseren Bedürfnissen entsprachen. Dennoch wollte ich sie anführen, da man vielleicht daran vorbeigeht (vielleicht sogar angesprochen wird) und sich überlegt, ob es etwas für einen sein könnte. Letztendlich sollte man sich aber eh immer auch seine eigene Meinung bilden.
Ps.: Die Preise, etc. können sich natürlich im Laufe der Zeit ändern. 
Pps.: Da dies unser erster Urlaub als Veganer war, sind wir noch in so manche Stolperfallen getreten, die ich auch jedesmal anmerke. Um es kurz zusammenzufassen: Man sollte wirklich die Zutaten die beim Gericht aufgeführt sind ganz genau durchlesen, den Kellner EINDRINGLICH befragen (auf Allergien wird noch am ehesten reagiert), und am besten darauf bestehen, dass er auch in der Küche nochmal nachfragt, ob denn auch wirklich nichts tierisches enthalten ist. Gerade auch bei den indischen Vorspeisen und den Kartoffeln mit Mojo-Sauce wird fast immer Sauerrahm-Sauce dazu serviert, auch wenn sie weder aufgeführt noch in der Bestellung erwähnt wurde.
Ppps.: Das Sanus Fuerteventura serviert u.a. auch veganes Essen, hatte während unseres Aufenthaltes allerdings geschlossen.



Komplett vegan:



Calle José Segura Torres 14 (Plaza de Los Niños), von 11:00-16:00 geöffnet, Sonntag geschlossen

Zuerst möchte ich das schmackhafteste Restaurant anführen, das von einem Veganer geführt wird, der seine Überzeugung gerne teilt, zum Beispiel durch viele bunte Kunstwerke in seinem Restaurant.

500ml frischer Smoothie kosten 6€. Mein Favorit ist ganz klar „Isla“ (Ananas, Banane, Mango, Papaya, Zitrone, Ingwer und Kokos- oder Mandelmilch). Auch „India“ schmeckt hervorragend fruchtig mit indischen Gewürzen. Es gibt noch viele andere leckere Smoothies, die ich gerne ausprobiert hätte, wenn mir „Isla“ nicht so extrem gut geschmeckt hätte.
Andi hat „Superman“ ausprobiert, der eher wie ein Avocado-Tahini-Zitronen-Dressing war, das ich gut im H2O als schmackhafteres Dressing für meinen Salat gebrauchen hätte können, aber mehr dazu später.
Außerdem gibt es 100ml Shottini um 3,5€. Zum Beispiel „Clorofilla“ (Weizengras und Orange) für Energie, „Aloe“ für Stärkung und „Ginger“ für Herz und Lunge. Auch köstliche kalt gepresste Säfte findet man im Baobab, wie den „Baobab“ (Orange, Mango, Papaya, Baobab). Sie kosten 6, 7 oder 8€, je nach verwendeten Zutaten.
Ganz zu Beginn der Karte findet man außerdem jede Menge „Kaffee-Ersatz-Varianten“ wie „Macaccino“ oder Gerstengras, die zwischen 1,5 und 4€ kosten.
Viele verschiedene Tees gibt es um 3€, zum Beispiel einen Zitronen-Ingwer-Tee, der uns gut geschmeckt hat. Und auch vegane Milchvarianten bekommt man im Baobab, um 2,5€.
500 ml „Water detox of the day“ gibt es um 5€, „Green Coconut Water Pure“ um 3€, usw. usf.

Ein leckerer Sandwich mit Guacamole, Zucchini, Tomate, Salat, Sprossen und Senf-„Mayo“ kostet 8€, die köstlichen Wraps (wir haben alle durchprobiert) bekommt man schon um 6€. Die genialen „Baobab specialties“ gibt es um 12€, wie zum Beispiel „Bali“ ordentlich marinierter Tempeh, der nach Ingwer und Knoblauch schmeckt mit einer Schüssel voll Salat, Rotkraut, Sellerie, Ananas, Frühlingszwiebel und Sonnenblumenkernen. Dazu wird noch ein gut abgeschmecktes Mango-Chutney gereicht. So lecker!
Außerdem gibt es jeden Tag zwei wechselnde Gerichte. Einmal hatten wir das Glück eine vegane Quiche zu bekommen (alternativ hätte es Tofu-Spinat-Knödel gegeben), natürlich mit Salat, etc.
Fruchtsalat gibt’s um 6 oder 10€, täglich wechselnden Kuchen und Muffins (glutenfrei! :D) um 4€.

Mein erster Muffin war ein Ananas-Kokos-Muffin mit (meiner Vermutung nach) Buchweizenteig, der etwas trocken und langweilig geschmeckt hat. Der zweite Muffin, ein Apfel-Muffin, hat meine bisherigen Erfahrungen mit dem Baobab allerdings wieder bestätigt, er war schön saftig und fruchtig mit einer leichten Note von Zitrus.

Ich hätte unheimlich gerne unseren Aufenthalt verlängert, nur um noch mehr probieren und genießen zu können! Generell ist alles was man im Baobab bekommt, sehr gut abgeschmeckt und deutlich schmackhafter als sonst oft.







Calle de la Milagrosa 29, von 9:00-18:00 geöffnet (und nach Voranmeldung auch abends für größere Gesellschaften), Dienstag geschlossen

Ganz in der Nähe vom Baobab befindet sich das H2O, das schön hell und bunt gestaltet ist.

Kaffee gibt es hier in vielen verschiedenen Varianten von 1 bis ungefähr 4€. Andere Getränke, von Wasser bis Bier, Wein, Cocktails, uvm., gibt es von 1 bis 5,50€. Frisch gepresste Säfte, die mich ziemlich zitruslastig anmuten, gibt es von 3 bis 4,50€.  Vom Juicer entsaftetes, wie den „Sunny“ (Mango, Karotte, Orange) oder den „Fresh“ (Melone, Apfel, Ingwer), gibt es um 5,50€. Und Smoothies bekommt man von 5,50 bis ungefähr 6€. Der „Exotic“ enthält eigentlich Mango, Papaya und Ananas, da die Mango nicht saisonal war, habe ich ihn stattdessen mit Banane getrunken und er war (wie eigentlich zu erwarten) ziemlich fad. Der „Green“-Smoothie enthält Melone, Spinat und Banane. Andi hat vor allem den Spinat rausgeschmeckt und ich die Melone – lustig, wie unterschiedlich man was wahrnehmen kann. Der „Teddy“ mit Apfel, Banane und Birne hat uns am besten geschmeckt, aber es gäbe ja noch andere Smoothies zum Ausprobieren.

Snacks, wie zum Beispiel „Cruditè“ bzw. rohes Gemüse mit Hummus oder Nachos mit Guacamole, gibt es hier um 4,50€.
Bruschetta bekommt man um 4,90€. Die Variante mit Avocado und Paprika war etwas fad, aber die mit Oliven und Kirschtomaten war wunderbar kräftig im Geschmack. Es gäbe allerdings auch noch einfach mit Tomate oder mit Hummus und Gurke.
Sandwiches gibt es um 5,50€ und einen „Veggy Burger“ um 6,50€ bis 10€.
Salat gibt es um 7,50€. Ich habe „Salento“ gewählt mit (enttäuschend wenig) sonnengetrockneten Tomaten, Walnüssen, Tofu, gegrillter Zucchini, Salat und Brot. Dazu habe ich das „Green“-Dressing gewählt, das aus Avocado, Zitrone und Salz besteht. Der „Superman“-Smoothie vom Baobab hätte allerdings deutlich mehr Geschmack gehabt und etwas Schwung in die ansonsten recht walnussdominierte und ansonsten fade Sache gebracht. Vielleicht hätte ich aber auch einfach das „Yellow“-Dressing wählen sollen. Tahini, Sojasauce und Zitrone hätten vielleicht doch mehr Pepp gehabt.

Desserts kosten 1,90 bis ungefähr 4,50€. Der Muffin war zwar ziemlich klein, aber dafür glutenfrei und wunderbar zitronig.

Für Kaffeetrinker gibt es auch noch Menüs, die das Essen günstiger ausfallen lassen.

Alles in allem ist das H2O ein gemütlicher Ort zum Chillen. Und wenn man um etwas Salz und Pfeffer fragt, schmecken die Speisen auch auf jeden Fall. Und auch wenn Olive drin ist schmeckt es sehr gut.




Calle Submarino 3, von 13:00-16:00 und 19:30-23:00 geöffnet, Sonntag geschlossen

Im D.Sanchez bekommt man Smoothies und Streetfood, das man sich selbst zusammenstellen kann, wie man möchte.
Hier bekommt man Pommes, Hot Dogs um 5,50€, Wraps um 6€, Sandwiches („bocadillos“) um 3,80 bis 4,50€, Salate um 6,70 bis 7,50€ und Burger um 5,50 bis 6,50€. Die Smoothies haben wir uns sehr gut zusammengestellt, auch die Pommes haben uns gut geschmeckt, nur die Burger waren extrem fad. Wir haben uns Ketchup dazu bestellt, damit sie etwas saftiger sind und nach etwas schmecken. Dafür waren sie glutenfrei. 
Ich habe schon Fotos vom D.Sanchez gesehen, auf denen die Brötchen und die Füllung deutlich besser ausgesehen haben. Vielleicht muss man nur besser wissen wie man sich sein Essen zusammenstellt, damit es was wird. Im Nachhinein bin ich auch darauf gekommen, dass man auch im D.Sanchez eine Karte bekommen könnte, damit man wirklich einen Überblick hat und sich Zeit lassen kann. Vielleicht braucht man auch nur etwas mehr Glück mit der Bedienung als wir es hatten. Aber die Smoothies und die Pommes waren echt lecker.




Vegane Optionen:

Av. Grandes Playas 4, abends geöffnet

Das Don Bigote ist eher ein gehobeneres Restaurant - was sich auch im Preis spiegelt.
Der Kellner im Don Bigote war äußerst zuvorkommend. Er hat sich in der Küche extra nochmal erkundigt welche Lebensmittel enthalten sind und hat uns gefragt, wie „streng“ vegan wir sind, ob wir Honig und Hefe essen, oder nicht.
Satt wurden wir zwar nicht, aber die kleine Aufmerksamkeit aus der Küche (Tomaten-Paprika-Gazpacho mit Brot) schmeckte außerordentlich gut und auch die handgemachten Kürbisnudeln, die mit hausgemachtem Tofu und Pistazien gefüllt waren, waren sicherlich hochwertig, auch wenn sie etwas geschmacksintensiver sein hätten dürfen. 





















La Bodega Canaria:

Avda. Marítima 22-24 (Esq. Plaza Félix Estevéz), von 10:00-01:00 geöffnet, kein Ruhetag

In der Bodega Canaria kann man mit Blick auf das Meer oder auf Livemusik (abends) speisen und trinken. Es gibt sogar einen Kellner der deutsch spricht und die Belegschaft ist insgesamt sehr freundlich und strahlt Begeisterung aus.
Wenn man anmerkt, dass man den Orangensaft ohne Eis möchte, wird dem anstandslos nachgekommen, und das Glas wird oft sogar bis zum Rand hinauf befüllt. :D
Wenn man kanarische Kartoffeln mit Mojo bestellt, sollte man allerdings anmerken, dass man keine Sauerrahm-Knoblauch-Sauce dazu möchte.
Außerdem gibt es hier auch eine Gemüse-Paella. Ohne Zitrone schmeckt sie etwas fad, aber wenn man die beigefügte Zitrone darüber ausdrückt, schmeckt die Paella überraschend „echt“ und sehr lecker. Wenn ich Nori-Algen dabei gehabt hätte, hätte ich sie vielleicht noch darüber zerbröselt, damit die Paella etwas mehr nach Meer schmeckt, aber ich liebe nun einmal Salz-Luft, etc.
 






Calle Anzuelo 1, von 9:00-24:00 geöffnet

Das Citrus war das erste Lokal das wir aufgesucht haben. Es ist sehr einfach von der Hauptstraße aus zu finden. 

Sie haben sehr leckere Smoothies und Säfte, die teilweise allerdings etwas sauer sind, weil der Geschmack der Orange den der anderen Zutaten überdeckt. Dies traf vor allem auf den „Canarias“-Saft (Orange, Mango, Erdbeeren und Banane) sowie auf den „Citrus“ (Orange, Zitrone, Ananas) zu. Meistens habe ich den „Bali“-Saft getrunken, der aus Orange, Mango, Papaya und Ananas besteht. Der „Fiji“ (Orange, Ananas, Kokosnuss) schmeckt sehr gut, enthält allerdings Kokosfasern, die etwas im Hals kratzen können. Säfte kosten 3,20 oder 3,80€, während Smoothies 4€ kosten. Der Mango-Bananen-Smoothie war sehr gut, wenn auch ein wenig fade.
Außerdem bekommt man im Citrus Soft Drinks (1,20-2,50€), Kaffee (1,10-2,00€), Tee (ungefähr 1,80E), Cocktails (6€) und Bier (1,50-4,50€).

Der „Bhaji“-Wrap (3,90€), mit indisch gewürzten frittierten Zwiebeln, Salat und Gurken-Raita, war leider weder vegan (man sollte wirklich immer zweimal schauen und fragen), noch konnten wir auch nur einen Hauch von indischen Gewürzen entdecken. Außerdem waren die Zwiebeln richtiggehend hart und völlig ausgetrocknet. Gut ist anders.
„Korma Curry“(8,90€) hingegen ist vegan und schmeckt sehr gut. Es handelt sich dabei um ein mildes Curry mit Kokosmilch, Mandeln, vielen Rosinen und geröstetem Gemüse, das mit Reis serviert wird. Mein Tipp ist, den Reis nicht gleich vollständig mit dem Curry zu vermischen, da es sonst etwas trocken wird und zumindest mir die Portion etwas zu viel war.
Die „Onion Rings“ in Bierteig, um 3,60€, könnten evtl. vegan sein.
Bei den „Onion Bhajis“ (2,50€) mit Gurke, müsste man das Joghurt-Raita weglassen, um es zu veganisieren. Generell könnte man einige Gerichte veganisieren, wenn man darum bittet, dass der Käse weggelassen wird.
Der „Mexican Burrito“ (6,90€) mit Veggie-Füllung, roten und grünen Paprika, würziger Tomaten-Salsa und Tortillachips ist vegan, wenn man darum bittet, dass kein Sauerrahm hinzugefügt wird.
Die „Yaki Tori“-Nudeln (8,90€) mit geröstetem Gemüse in Soja-Ingwer-Knoblauch-Chili (süß)-Sauce dürften ebenfalls vegan sein - genauso wie „Nasi Goreng“ (8,90€), Reis mit Gemüse, (zu wenig) Mango-Chutney und indonesischen Gewürzen.

Insgesamt hat es uns im Citrus gut geschmeckt. Man sollte allerdings immer fragen, ob irgendwelche Milchprodukte enthalten sind, auch wenn sie bei den Zutaten nicht aufgeführt sind – das dürfte jedoch für die allermeisten Restaurants gelten.
 














von 12:00-15:00 und 19:00-24:00, Dienstag geschlossen
 
Als wir im Land of Freedom waren, haben sie leider noch auf die Ankunft der Einkäufe gewartet. So bekam ich nur Wasser zu trinken, das sie mir allerdings nicht einmal in Rechnung stellten. Und die Tellerchen konnten nicht komplett mit veganem Essen befüllt werden. Also habe ich verzichtet. Aber ich bekam ein Stück Baguette mit mojo rojo und verde, das – wie auch das Wasser – nicht verrechnet wurde. Der Kellner war wirklich sehr höflich und entschuldigte sich vielmal, weil es ihm so unangenehm war, dass er meine Wünsche nicht erfüllen konnte.
Andi hat das Essen allerdings ausprobiert und es hat ihm sehr gut geschmeckt. Vielleicht sollte man anmerken, dass alles einen etwas süßen Touch hatte, sogar die Paprika und der Hummus. 
Offenbar war sogar der dunkelste Wein ausgegangen, und der helle hat nicht so gut zum Essen gepasst.
Insgesamt war es allerdings ein sehr positives Erlebnis. Und während wir noch dort saßen kamen auch schon die Einkäufe. Offenbar waren wir einfach etwas zu früh dort angekommen.
Die Kombination von kleinen Häppchen mit einem jeweils dazu passenden Wein ist jedenfalls eine sehr nette Idee (wenn man denn Alkohol trinkt).
 



Spices – Indian Tandoori Restaurant:

Avenida Ntra. Sra. Del Carmen, 64 Local 18, 19

Im Spices haben wir generell sehr gut gegessen, allerdings muss man auch hier immer darum bitten, dass keine Sauerrahm-Sauce beigefügt wird. Und Naan ist nicht vegan, da es Joghurt enthält.
Es war etwas seltsam wie der außerordentlich nette Kellner plötzlich absolut abweisend wurde, als er erfuhr, dass unser Urlaub zu Ende war.* Zudem wurde uns beim letzten Besuch alles verrechnet was wir bestellt hatten, obwohl sie sich zweimal die Saucen und einmal Papadams eingespart haben. Das war schon ein starkes Stück. Ich hätte mich auch dagegen gewehrt, wenn nicht ein geruhsamer Ausklang der Ferien wichtiger gewesen wäre.
*Im Gegensatz dazu wurden wir im Baobab sogar umarmt und um Aufrechterhaltung des Kontakts gebeten, als wir sagten, dass wir am nächsten Tag wieder heimfliegen würden.














Bombay Masala – Indian Restaurant:
in the music square, von 12:00-15:00 und 18:00-24:00 geöffnet, gratis Lieferservice in Corralejo und Tamaragua

Hier hat es uns sehr gut geschmeckt, und man bekommt sogar Mango-Chili-Pickles die richtig sauer sind, wenn man Papadams bestellt. Auch hier muss man allerdings wieder anmerken, dass man keine Sauerrahm-Sauce mag.
Die Besitzerin war ganz begeistert, als Andi Chapati bestellte, da er essen würde wie ein Inder. Auch der Kellner war sehr nett und höflich, sogar wenn wir nur an seinem Restaurant vorbeigegangen sind.


Jaipur – Indian Tandoori Restaurant:

Avda. Grandes Playas – C.C. Cactus, 8, von 13:30-23:45 geöffnet

Das Jaipur befindet sich in derselben Straße wie das Don Bigote.
Die Papadam und Onion Bhajees waren sehr gut, allerdings war wieder eine Sauerrahm-Sauce dabei, obwohl Andi sogar gesagt hat, dass er auf Milch allergisch ist. Außerdem waren die beigefügten Zwiebelwürfelchen nicht einmal mariniert, und der Salat sowie die Gurke wirkten etwas abgestanden.
Das schlimmste war allerdings, dass der Kellner gesagt hat, dass „Malai Kofta“ Kartoffelbällchen sind, die mit Gemüse gefüllt seien. Als das Essen schon zubereitet wurde kam er dann noch kurz vorbei und hat gesagt, dass doch ein wenig Käse darin sei. Da es sonst möglicherweise weggeworfen worden wäre, sagte ich, dass ein wenig Käse schon ok sei. Was dann aber kam waren Kartoffelklöße, ohne jegliches Gemüse, in einer widerlichen, geschmacklosen Käsesauce - also nur Kartoffeln und Milchprodukte! Ich zwang mich davon zu essen, musste allerdings feststellen, dass Milchprodukte meiner Gesundheit eindeutig schaden – ich wurde ganz heiser bis ich den Schleim abgehustet hatte, es lag mir sehr schwer im Magen und ich bekam Verdauungsstörungen mit Blähungen.
Außerdem brachte er mir sprudelndes Wasser statt Wasser ohne Kohlensäure. Auch das vertrage ich nicht, da es unangenehm schmeckt und Schluckauf auslöst – außerdem ist es säurebildend. Auch mit andauerndem Schütteln brachte ich die Kohlensäure nicht einmal annähernd aus dem Wasser. Also blieb ich durstig, da ich hier nicht noch einmal etwas bestellen wollte.
Andi aß zu den Vorspeisen auch noch „Bhindi Bhajee“ (6.95€), Okra mit Zwiebeln und Gewürzen, etwas was ich auch gegessen hätte, wenn mir das andere nicht schmackhaft gemacht worden wäre. Es hat ihm sehr gut geschmeckt. Ich habe mein „Bhindi Bhajee“ dann aber doch lieber im Bombay Masala gegessen.


El Olivo – restaurant – gastrobar:

Calle Principal/Hauptstraße, Centro Commercial Plaza

Das El Olivo ist nahe der Hauptstraße, vor dem Spices, zu finden. Es ist sehr vornehm eingerichtet. Allerdings habe ich statt meiner bestellten Kartoffeln mit mojo etwas teureres erhalten, das uns beiden nicht geschmeckt hat (Anfangs dachte ich, dass ihnen vielleicht einfach das mojo verde ausgegangen ist, aber das auf den Kartoffeln war auch kein mojo rojo.), und nachdem ich den Kellner darauf aufmerksam gemacht habe, hat er nur sehr arrogant und kurz angebunden reagiert und ist davongeeilt. Natürlich hat er uns dann auch das etwas teurere Gericht verrechnet und sich nicht entschuldigt.
Als er uns dann später vorbeigehen sah, war er zwar wieder sehr freundlich, allerdings wollte er wohl nur noch einmal ein Geschäft mit uns machen.



Waikiki:

direkt am Strand

Über das Waikiki habe ich keine weiteren Nachforschungen angestellt, da sowieso ein großes Schild an der Hauptstraße darauf hinweist.

Das Personal war sehr in Eile, und hatte keine Zeit, um zu reden. Die Smoothies waren dann auch verdächtig sämig. Und die Kartoffeln wurden mit – wie ich vermute – Almogrote bzw. Ziegenkäse – zusätzlich zu den mojo-Saucen serviert. Der Hummus mit dem Brot war zwar recht fad, war aber höchstwahrscheinlich vegan.






Außerdem:

Hyperdino:

Auch eine größere Supermarktkette vertreibt hier ein paar vegane Produkte.








Frutalia:

Auch der "Frutalia" (C/ Avda. Juan Carlos I N° 35) ist einen Besuch wert, wenn man frisches Obst und Gemüse kaufen möchte.
Zumal sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite, links - um ein Häuserecke, ein Reformhaus mit einer Vielzahl veganer Rohkostriegel, etc. befindet, die einem viel Kraft für Wanderungen, Radtouren und den Heimflug geben.













Märkte:

Glücklicherweise fand in der Nähe des größten Hyperdinos in Corralejo ein Kunsthandwerksmarkt statt. 
Unter anderem haben wir eine Arbeit von "Cabra Santa" erstanden, der den Strand aufräumt, und gleichzeitig auch Stücke sucht, die er nicht nur wegwerfen, sondern denen er neues Leben einhauchen kann.
Außerdem gab es innovative Häkelarbeiten von einer Frau, die nur mit Baumwolle und Flachs gearbeitet hat.


 

Wenn ihr Tipps zum veganen Essen auf Fuerteventura habt, könnt ihr gerne einen Kommentar dalassen! :D

Ich hoffe sehr, dass unser Blogpost euch bei eurer Urlaubsplanung unterstützen kann!
Dietlind

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