Samstag, 24. Februar 2018

Glutenfreier Kuchen mit vielen Varianten

Der Kuchen den ich in den letzten Wochen immer wieder gemacht habe, weil er einfach sowie schnell zubereitet, schmackhaft und einfach zu variieren ist:



Zutaten für eine Keramik-Auflaufform 15x20 cm:
1 Tasse Kichererbsenmehl*
1 1/2 TL Weinsteinbackpulver
1/2 Tasse Vollrohrzucker
1 Prise Meersalz
1 TL Zimt
1 TL Vanille
1 Prise Muskatnuss
2 Prisen Kardamon
1 EL Zitronensaft
1/3 Tasse Wasser
3 EL Apfelmark**

Zubereitung:
Auflaufform mit etwas Sonnenblumen- oder Kokosöl befetten.
Backrohr auf 204° Celsius (Umluft) vorheizen.
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel mit einem Schneebesen gut durchmischen.
Die nassen Zutaten dazugeben und ordentlich durchmischen.
14-15 Minuten backen. Danach 2-5 Minuten auskühlen lassen.


* Für eine lockere Konsistenz eignet sich am besten Kichererbsenmehl vom Bauck Hof in demeter-Qualität: http://amzn.to/2DHwlEE
Dieses Mehl bekommt man z.B. auch beim Denns Biomarkt (https://www.denns-biomarkt.de/).
Mit feinerem Kichererbsenmehl, oder auch mit Vollkornreismehl, kann der Kuchen eine dichtere, feuchtere Konsistenz bekommen.


** Der Unterschied zwischen Apfelmus und Apfelmark ist, dass Apfelmus nicht nur aus Äpfeln besteht. Man kann natürlich auch Apfelmus nehmen, wenn man es süßer mag.

Dieser Kuchen ist am besten, wenn er noch warm gegessen wird.
Kichererbsenmehl kann mit der Zeit einen stärkeren Geschmack entwickeln, deshalb schmeckt der Kuchen am besten, wenn man ihn noch am selben Tag isst. Mir schmeckt er zwar auch am nächsten Tag noch super, aber ich bin den Geschmack von Kichererbsen schon vom Hummus gewöhnt.
Außerdem ist er so einfach und schnell zubereitet, dass man ihn bei Bedarf auch täglich frisch machen kann.


Varianten:
Cookies:
Manchmal gebe ich auch jeweils einen gehäuften EL als Teigklecks auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Dann lasse ich das Ganze aber maximal 10 Minuten im Backrohr.

Fladen:
Inzwischen streiche ich die Masse meistens einfach auf ein bemehltes Backpapier, und lasse sie 10-12 Minuten im Backrohr.  

"Zopf"-Fladen:
Manchmal streue ich in die fertig durchgemischte Masse noch 1-2 Hände voll Rosinen und mische diese kurz unter. Das hilft gegen Zopf-Gelüste.

"Zimtschneck"-Kuchen:
Wenn ich gerne eine Zimtschnecke hätte, mische ich den Zucker mit den Gewürzen in einem seperaten Schüsselchen und gebe nur einen kleinen Teil zum Durchmischen in die Masse. Den restlichen Gewürz-Zucker-Mix verteile ich dann beliebig über dem Kuchen und fahre nochmal in einer Schlangenlinie mit einem Holzstäbchen durch den Teig.
So schmecken manche Bissen süßer als andere.

Mohn-Rum-Fladen:
Inzwischen habe ich den Kuchen auch mal mit 1/2 Tasse Quinoamehl oder Teffmehl und 1/2 Tasse Mohn statt 1 Tasse Kichererbsenmehl sowie halb Rum und halb Wasser statt nur Wasser gemacht. Das war auch sehr lecker. Der Fladen hatte zwar mit beiden Mehlsorten eine angenehme Konsistenz, aber er bleibt sehr flach.

Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Dietlind 

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